ÜBER MICH

Wenn Rolf Aderhold eine Benamst-Figur wäre...

Ich kann mich noch genau an meine erste Schreibmaschine erinnern. Ich war zwölf, als ich sie bekam. Es war eine Reiseschreibmaschine von Quelle, beige und mit Plastikdeckel.

Natürlich war sie mechanisch, damals war eine elektrische Schreibmaschine viel zu teuer. Aber ich habe mich sehr darüber gefreut und sie danach eifrig benutzt.

Genauso wie ich heute noch schreibe – mit vier Fingern – habe ich damals schon mit viel Leidenschaft Geschichten ersonnen. Das mit den Tippen verlief nicht immer glücklich, wofür mein hoher Verbrauch an Tipp Ex-Streifen spricht. Doch meine Fantasie konnte ich endlich ausleben.

Zuerst habe ich die Helden, die ich schon kannte, auf neue Abenteuer geschickt. Captain Kirk vom Raumschiff Enterprise wurde in neue Welten geschickt, und auch James Bond hat durch mich neue Abenteuer erlebt.

Wenn ich keine Schreibmaschine vor mir hatte, so zum Beispiel in der Schule, habe ich Comics gemalt.

Das waren meist vier- oder fünfseitige Geschichten, die im All bei den Schombels spielten, oder den etwas begriffsstutzigen Agenten 00 zu Helden hatten. Damit war die Saat gelegt, die später viele Früchte trug. Ich begann, Literatur zu studieren, und als die ersten Computer aufkamen, war ich selig.

Auf ein paar dünnen Floppy Disks kriegte ich Word 4.0 und fing mit dem Schreiben als Hobby an. Bald entstand eine Serie von Science-Fiction Romanen, von denen ich den ersten, leicht durchgedrehten Band zum Spaß später veröffentlicht habe. (Er ist noch immer als E-Book auf meiner Seite lieferbar.)

Als ich schließlich begriff, wie Romane funktionieren, verfasste ich einen Regionalkrimi über Hannover, da dieser Art von Kriminalromanen  sehr beliebt ist. Ich  hatte Glück. Als der Roman fertig war, musste ich nur ein Exposé verschicken, ehe ein Verlag mir sagte, dass sie meinen Roman verwegen wollten. Schließlich konnte ich meinen ersten Kriminalroman um Jarre Behrend vorstellen.

Ich hoffe, meine Bücher machen euch soviel Spaß, wie mir.

 



KURZBIOGRAPHIE

Rolf Aderhold

... ist 50 Jahre alt.

... stammt aus Hannover.

... ist verheiratet und hat zwei Katzen.

... findet Terry Pratchett, John le Carré und Rex Stout besonders gut.

... hört Jazz der 50er und 60er

... hat Englische Literatur studiert.

... reist wann immer er kann.

... liebt überflüssiges Wissen.

... kocht gut und isst gern.

... schreibt mit Scrivener und benutzt einen Mac. 

OFT GESTELLTE FRAGEN

Rolf Aderhold im Alter von 5 Jahren

„Welche Krimis sind besonders lesenswert?“

Ich glaube, das die Krimis besonders gelungen sind, die man ruhig noch einmal lesen kann, obwohl man die Lösung schon kennt. Die Figuren und die Atmosphäre sind in diesen Romanen so gut gelungen, dass man den Helden gerne noch einmal begegnet.

Die Nero Wolfe Geschichten von Rex Stout, John le Carrés Smiley Romane und die Lew Archer Krimis von Ross MacDonald bestehen diesen Test immer wieder.

„Ich möchte auch mit dem Schreiben anfangen. Was muss ich beachten?“

Gute Unterhaltung sollte gut gemacht sein. Wer seine Bücher veröffentlicht sehen möchte, sollte sein Buch mit diesem Zweck im Auge schreiben.

Stellen Sie sich diese Fragen: Gibt es eine Zielgruppe für meine Gesichte? Was erwartet die Zielgruppe von meinem Buch? Würde Sie es auch kaufen?

Außerdem habe ich festgestellt, dass es hilft, ein fertiges Konzept zu haben, bevor man mit dem Schreiben anfängt. Man sollte seine Charaktere gut kennen und eine Idee haben, wann welche Figur was macht oder wem begegnet. 

Eine wichtige Maxime, die ich ebenfalls gelernt habe, bedeutet: produzieren, produzieren, produzieren. Man sollte sich ein Limit setzen, wie viele Worte ma pro Tag schreiben möchte. Selbst wenn man ein paar Seiten später nicht verwendet, bleibt man im Thema oder gewöhnt sich gar nicht erst daran, schwierige Stellen aufzuschieben.

„Gibt es Bücher, die ich gelesen haben sollte, wenn ich mit dem Schreiben anfangen will?“

Es gibt viele Bücher, die einem Tips zum Schreiben geben. Keines davon ist ein echte Betriebsanleitung, aber ich habe in jedem gute Hinweise gefunden, die mir weitergeholfen haben. Hier sind ein paar, die ich für besonders nützlich halte:

Über die Struktur von Romanen:

  • Joseph Campbell, The Hero with a Thousand Faces
  • Christopher Vogler, The Writer‘s Journey

Über das Schreiben:

  • Sol Stein, On Writing
  • James N. Frey, How to Write a Damn Good Novel I & II
  • James N. Frey, The Key

James Frey hat in seiner „How to ...“ Reihe auch verschiedene Bücher zum Thema „Mystery“ und „Thriller“ geschrieben. Elizabeth George, Stephen King, Larry Beinhart und viele andere Autoren haben Bücher über das Schreiben veröffentlicht, die einen interessanten Einblick in ihre Werkstätten geben. Äußerst nützlich ist auch die Internet-Seite von Andreas Eschbach, der viele Fragen zum Schreiben konkret und ehrlich beantwortet.

„Kann man mit Schreiben viel Geld verdienen?“ 

Die klare Antwort ist: Nein. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die wirklich vom Verkauf ihrer Bücher gut leben können. Denken Sie daran, dass auch Hemingway lange Zeit seine Kasse  mit Reportage für amerikanische Magazine aufbessern musste. Auch Raymond Chandler und F. Scott Fitzgerald haben in Hollywood als Drehbuchautoren gearbeitet, um Geld zu verdienen.


Fragen, Anregungen etc.

Wer noch Fragen, Wünsche, Anregungen etc. hat, kann mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich freue mich über jedes Feedback.

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