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Was eine Heldin ausmacht: Wie man eine Hauptfigur gestaltet

Ich suche eine Heldin für eine Kriminalgeschichte, in der es um eine abgebrannte Gartenlaube geht, die vielleicht ein Verbrechen verbirgt. Ich entscheide mich für eine Detektivin. Warum? Der Beruf der Privatdetektivin ist noch nicht sehr zahlreich in der Literatur vertreten. Die rühmliche Ausnahme ist V. I. Warshawski, Sara Paretskys hervorragende Figur. Hier wäre endlich einmal die Gelegenheit, in einen deutschen Krimi eine Ermittlerin einzuführen, die ganz normale Probleme hat. Sie schwitzt und ist außer Atem, wenn sie rennen muss; sie hat schlechte Laune, wenn sie ihren ersten Kaffee noch nicht getrunken hat; sie taucht schlampig gekleidet am Tatort auf und ist nicht darauf angewiesen, irgendwelche Geschlechterrollen zu beweisen. Mal sehen, ob das klappt.


Hier findest du Teil 1.


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Heldinnen und Helden: Wie man eine Hauptfigur findet

Wenn du meinen Blog verfolgt hast, dann weißt du, dass ich gerade dabei bin, aus einem zufällig gefundenen Zeitungsartikel die Idee für eine Geschichte zu entwickeln. Eine Gartenlaube ist abgebrannt, und ich denke mir, das ist geschehen, weil ein Verbrechen versucht, Spuren zu verwischen, die er in der Laube hinterlassen hat.

Jetzt brauchen wir natürlich eine Ermittlerin, die einen guten Grund hat, diese Geschichte zu untersuchen. Das könnte eine Polizistin sein, aber das wäre zu einfach. Ich bin auf der Suche nach etwas Neuem und möchte daher eine andere Protagonistin haben.

  • Eine Nachbarin könnte ein Interesse an der Geschichte haben, da ihr das Geschehen der letzten Tage seltsam vorkam. Das ist allerdings kein zwingender Grund, Ermittlungen aufzunehmen und könnte als bloße Neugier ausgelegt werden. Wenn die gleiche Nachbarin am Tag der Tat auf dem besagten Grundstück gesehen wurde und somit in Verdacht geraten ist, sieht das schon anders aus. Solch eine Ergänzung ist wichtig, damit das Engagement der Heldin glaubhaft wirkt.
  • Die Besitzerin der Laube könnte ebenfalls ein Interesse an der Geschichte haben. Vielleicht heuert sie eine Detektivin an, die die Sache wegen der Versicherung untersuchen soll und dabei merkwürdige Entdeckungen macht. Oder sie geht der Sache allein nach, aus dem gleichen Grund. Vielleicht wird sie ja auch verdächtigt, da sie sich so lange nicht um die Laube gekümmert hat und nun plötzlich Interesse zeigt. Es könnte auch sein, dass sie bereits eine Ahnung hat, wer sich in der Laube aufgehalten hat.
  • Die Detektivin, die den Fall untersuchen soll, brauche auch einen zwingenden Grund, einen solch langweiligen Auftrag anzunehmen. Geldnot ist die übliche Begründung für so etwas.  Vielleicht hat sie aber auch schon einen begründeten Verdacht, was dort geschehen ist, da sie gute Verbindungen zur Unterwelt hat.

 

 

Hier findest du Teil 1. Hier geht es weiter: Teil 5.

 

 

Das sind drei naheliegende Figuren. Fällt dir noch etwas andere ein? Welche Figur ist deine Favoritin?


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NATIONAL NOVEL WRITING MONTH

November ist der National Novel Writing Month!

In Deutschland, Amerika und vielen anderen Ländern findet sich alle, die Spaß am Schreiben haben, zusammen und versuchen, innerhalb eines Monats die Grobfassung eines Romans zu schreiben. Es gibt viel Unterstützung, so werden zum Beispiel mehrere Treffen veranstaltet, bei denen du dich mit anderen austauschen kannst.

Dabei sollst du innerhalb von 31 Tagen einen Roman mit 50.000 Worten entwerfen und eine Grobfassung erstellen. Du müsstest also 1.600 Worte pro Tag schreiben, was nicht wenig ist, aber auch nicht zu viel. Auf jedem Fall hast du zum Schluss einen Roman fertig!

Sinn der Sache ist, dass du über deinen Schatten springst - genau wie Tausende andere - und dir sagst "Das schaffe ich!" Wenn du Spaß am Schreiben hast, schaffst du das auch, keine Frage! Schau dir einmal die Webseite des "Nanowrimo" an. Die ist zwar auf Englisch, aber nicht schwer zu verstehen: https://nanowrimo.org 
Ich halte das für eine tolle Idee, um einfach mal it dem Schreiben anzufangen.

VIEL ERFOLG!

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Fang endlich an zu schreiben

Ich habe gerade einen wunderschönen Artikel von Ronja von Rönne gelesen. Sie gibt "100 Tipps, die dich zum Schriftsteller machen". Sie beginnt mit "Nimm keine Tipps von jemandem an, der nicht von dir profitiert", und endet mit "Hör auf, Schreibtipps zu lesen, und fang verdammt noch mal an". Damit ist doch eigentlich alles gesagt, oder? Hier findet ihr den Artikel:

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article147573527/100-Tipps-die-dich-zum-Schriftsteller-machen.html


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Sei neugierig!

Wenn ich eine Geschichte schreibe, dann immer etwas über Dinge, die ich noch nicht kenne. Ich denke, dass man leicht etwas übersieht, wenn man versucht, etwas zu schildern, das man gut kennt. Vieles ist einem zu selbstverständlich. Außerdem ist es immer spannend, Sachen nachzuspüren, von denen ich noch nichts gehört habe. Im Beispiel unten habe ich mich deswegen für das Leben in einer Gartenkolonie entschieden, da ich mich da fast gar nicht auskenne.

Den Harz rund um Clausthal-Zellerfeld kenne ich gut, doch am berüchtigten "Werk Tanne" war ich immer vorgegangen, ohne es im Wald wirklich zu suchen. Als ich "Welfengold" schrieb hatte ich dann endlich Gelegenheit, mehr über den Ort zu erfahren. Das war für mich spannend, und hoffentlich auch für meine Leser. Also, bleib neugierig und versuche immer, deine Faszination für etwas auf deine Leser zu übertragen.

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